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Digital – so geht Business heute

Quelle-Katalog. Erinnern Sie sich noch? Monatlich eine gefühlte Tonne Altpapier. Nicht mehr da. Auch Zeitungen unterliegen dem Wandel. Schließlich ist deren Geschäftsmodell ja keine Holzhandlung, sondern Content an den Mann (und Frau) zu bringen. Kurzum, alle die die Digitale Transformation nicht zeitnah umsetzen, werden es sehr sehr schwer haben. Gern würde ich noch weitere Beispiele aufführen, doch leider wird der Platz hier nicht ausreichen.

Sales 4.0 – an diese Buzzwort werden Sie sich gewöhnen müssen. Ob es Ihnen gefällt oder nicht. Es wird kommen. Aber es wird Ihnen gefallen. Warum werde ich Ihnen in den nächsten Zeilen erläutern.

 

Industrie 4.0

Digitale Revolution & Transformation. Alles Begriffe, die am Ende des Tages in das selbe Thema einzahlen: „Maschinen“ helfen, uns das Leben effizienter und komfortabler zu gestalten. Habe ich da gerade Maschinen gelesen? Na ja, kein Wunder, wenn die Bundesregierung eine gute Initiative in´s Leben gerufen hat, aber Schwierigkeiten hat, diese auch zu beschreiben. Mit „Maschinen“ ist das Internet, sind Apps, sind PC´s etc. gemeint.

Doch da ich heute über Business schreibe, steht nur einer im Vordergrund, an dem alles ausgerichtet sein muss: der Kunde.

Wobei dies kein Widerspruch sein muss.

Gestatten Sie mir ein paar Fragen vorab:

Wissen Sie wo, wann, wie und weshalb Ihr Kunde heute und morgen einkaufen möchte. Haben Sie hierzu ein Denk- und Handlungsmodell? Nein, ok, macht (noch) nichts, dazu komme ich später.

 

Folgend ein paar neue Einsatzbeispiele:

  • SmartWatch – das Verkaufsdisplay der Zukunft
  • WhatsApp – haben Sie hier eine Werbestrategie?
  • Retargeting Marketing – dort sein, wo der Kunde kaufen möchte
  • Datenbrille – sie wird kommen
  • Live TV auf Ihrer Website – Ihr Firmen-TV
  • Augemented Reality- Vermischung der off- mit der online Welt

 

 

Enterprise 2.0

 

Enterprise 2.0 bedeutet Unternehmen durch den Einsatz sozialer Technologien und beweglichen Managementmethoden zukunftsfähig zu machen. Es geht darum, dass bestehende Intranet „lebendig“ zu machen, die Mitarbeiter und Kunden untereinander zu vernetzen und damit das Wissen der Unternehmen zu heben und anzureichern. Bis vor kurzem war es noch oftmals eher schwierig, dass Know-how der Mitarbeiter und Kunden konzentriert abzuholen und technologisch intelligent darzustellen und für alle verfügbar zu machen. Heute wird dies oftmals gern und freiwillig gemacht.

Hierbei handelt es sich längst nicht mehr um einen Trend, sondern sichert den entscheidenden Wettbewerbsvorteil über das „Mehr-Wissen“ der Firma gegenüber Mitbewerbern. Kurzum alles was sich digitalisieren lässt, sollte sich digitalisieren lassen, auch um es damit auffindbar zu machen.

 

 

Internet der Dinge

Ein weiteres Schlagwort, was uns im Verkauf begegnen wird.

Was heißt das? Es werden unter anderem zunehmend sogenannte „Wearables“ (also Mini-Computer) kommen. Das Ziel des Internets der Dinge ist es, die Informationslücke zwischen der realen und virtuellen Welt zu minimieren.

 

Folgend ein paar konkrete Beispiele:

  • Nachverfolgung der Aussendungen, um Kundenzufriedenheit sicherzustellen
  • Meldung, wenn Verschleiß eintritt, damit die Bestellung rechtzeitig ausgelöst werden kann
  • Funkarmbänder, z.B. als Eintrittskarten, verbunden mit einer App, die auf Produkte hinweist

 

 

Social Networks

Wo werden heute Kaufentscheidungen vorbereitet? Im Netz. In sozialen Netzwerken. Empfehlungen der Community und im Besonderen meines Freundeskreis haben den höchsten Stellenwert.

Wie gut sind Sie im Netz vertreten? Wissen Sie, wo sich Ihre Kunden aufhalten?

 

Auch hier gern wieder ein paar Beispiele:

  • Bewertungsportale zur Meinungsbildung werden unlängst in die Kaufentscheidung mit einbezogen
  • Spezifische Netzwerke (Business, Sport, Immobilien, Finanzen etc.) – diese sollten Sie kennen
  • Fachgruppen in denen ich mich informiere, sind Tagesgeschäft

 

 

 

Kunde ist King

Klar werden Sie sagen. Alter Hut. Aber Hand auf´s Herz“. Ist Ihre Kommunikation

 

  • auf die neuen Medien erfolgreich ausgerichtet?
  • beziehen Sie Ihre Kunden aktiv in Ihre Produktentwicklung mit ein?
  • orientiert sich Ihr Marketing an den Sales?
  • sind Ihre Mitarbeiter dafür bereit
  • sind SIE bereit?

 

Fünfmal nein oder „nicht wirklich“? Dann wissen Sie ja, wo Sie jetzt ansetzen müssen.

 

Mir ist klar, viel zu tun, wenig Ressourcen. Genau aus diesem Grunde

möchte ich Ihnen hier noch gern ein Denkmodell mit auf dem Weg geben.

 

  1. Wo halten sich meine Zielgruppen auf?
  2. Wie kommuniziere ich mit denen?
  3. Habe ich ein Empfehlungsprogramm?
  4. Wie sieht meine Verkaufsstrategie aus?

 

Gedacht – gemacht. Deshalb folgendes Handlungsmodell für Sie:

 

  1. Definieren Sie Ihre strategischen Ziele
  2. und Erfolgsparameter (KPI´s)
  3. Was für Maßnahmen haben Sie bereits eingeführt
  4. Handlungsbedarf (Prozesse, Personal, Tools etc.)

 

 

All das hilft Ihnen, für das digitale Business gut aufgestellt zu sein. Sportlich gesehen ist das kein Sprint, eher ein Dauerlauf. Aber wenn Sie diese Überlegungen anstellen, werden Sie unweigerlich zum Erfolg kommen. Dies ist, offen gesagt keine Frage des Budgets, sondern des Willens. Genau hier stecken jede Menge Chancen, vor allem für die kleineren und mittelständischen Unternehmen. Hier zählt das Sprichwort „die Schnellen fressen die Langsamen“. Also, seien Sie schnell und schlau in der Entscheidung, diesen Weg zu gehen.

Photo by Johnny Goldstein. Used under Creative Commons License.

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